Ab 7. Dezember kann man in den Kinos den Film „Jetzt.Wohin.“ über einen Deutschen Ausnahmepolitiker sehen: Robert Habeck. Geliebt wegen seiner Ehrlichkeit und Offenheit und seines reflektierten und zukunftsorientierten Politikverständnisses; ein sehr dichter Film, eng an dem Menschen. Der Film erzeugt eine große Spannung in einer von interessierter Seite politisch vergifteter Atmosphäre in der Zeit des letzten Wahlkampfes.
Politische Lügen
Habeck wurde wegen der medial gesteuerten Dauerempörung von vielen gehasst. Von konservativen Politikern, von rechten und konservativen Medien regelrecht fertiggemacht – mit vielen politischen Lügen. Zum Beispiel, was das sogenannte „Heizungsgesetz“ angeht. Und deshalb abgewählt bei der letzten Bundestagswahl, obwohl Robert Habeck mit den Grünen nachweisbar mehr für dieses Land getan hat, als manch anderer Politiker.
Erosion der Urteilsfähigkeit
Offenbar erscheint aber vielen die Welt zu kompliziert und manche schaffen sich ihre eigene. Die Politikanalystin und Philosophin Hannah Arendt, deren Todestag sich jetzt zum 50. Mal jährt, betont die Urteilsfähigkeit der Menschen als Grundlage für politische Verantwortung. In einem berühmten Interview von 1964: „Ich war absolut fassungslos, wie sich schnell alle gleichgeschaltet haben.“ Diese Warnung sollte heute gelten. Die Verantwortungsfähigkeit erodiert seit Jahren durch teils faschistische und fundamentalistische Jasager-Komformität, wie dies bei AfD-Wählern wahrzunehmen ist. Das hatten die Grünen mit Robert Habeck bei der Festlegung ihrer Prioritäten zur Wahlkampfstrategie offenbar unterschätzt.
Politiker dürfen nie über Dummheit reden. Die politische Dummheit aber, nichts wissen zu wollen und lieber hohlen Parolen zu vertrauen, ist eine Gefahr für unser Land. „Die Dummen sind damit zufrieden, vieles nur halb zu wissen und halb zu können. Sie sind mit sich zufrieden, denn sie halten sich für klug genug“, schreibt der Philosoph Martin Seel und fügt warnend hinzu: „Dumme schlagen um sich, sobald ihnen zugemutet wird, sich einer komplexen Realität zu stellen”.
Aufgeben ist keine Option
Und diese Dummheit verbunden mit Hass, hat man in der Live-Diskussion über die „Sozialen Medien“ im Anschluss an den Film, bei der Robert Habeck zugeschaltet war, deutlich herauslesen können. Doch Aufgabe ist für Robert Habeck keine Option. Nach der Rückgabe seines Bundestagsmandates ist er als Senior Analyst für „Foreign policy and diplomacy“ beim „Dansk Institut for Internationale Studier“ (DIIS) tätig und setzt sich mit Friedensfragen, den gegenwärtigen geopolischen Auseinandersetzungen und Klimagerechtigkeit auseiander. Wir werden noch von ihm hören.
Den Film „Jetzt.Wohin.“ von Filmemacher Lars Jessen zu sehen ist der erste Schritt, politische Wachsamkeit zu entwickeln und für die Zukunft unseres Landes Verantwortung zu übernehmen. Ein zeitgeschichtlich wichtiger und fast investigativer – und daher dringend notwendiger Film in schwieriger Zeit.
O-Ton-Ausschnitt aus der anschließenden Live-Diskussion
Trailer
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Von Politikern wird hufig Führung und Reformfähigkeit verlangt. Wenn Politiker dann mit guten Gründen dran gehen, die gesetzlichen Grundlagen im Sinne der Zukunftsfähigkeit zu verändern, wird eine mediale Treibjagd auf ihre Pertson veranstaltet. Beispiele siehe Rentendebatte, Pflege, Gesundheitswesen und Wehrpflicht. Das Nachsehen haben die Schwächsten der Gesellschaft. Robeert Habeck ist einer von denen mit Mut und Verstand. Er wrde unfair medial „erlegt“.
Es ist doch kein Wunder wenn ein Kanzler Merz jetzt lauter hasenfüßige Sprünge macht. Der „Herbst der Deformen“ undder Klientelpolitik ist da:Verbrenner-Aus kassiert; eine Müterrente, die arme Müttern vorenthalten wird; Stromkosten-Entlastung nur für wenige Grßbetriebe; etc. Ist das wirklich vernünftig ???? Von Mut und Verstand fast keine Spur.